Das Lederband — Halsungen und Leinen mit Tradition

Es soll Hun­de­be­sit­zer geben, die haben für jeden Tag und Anlass und für jede Wet­ter­la­ge und Jah­res­zeit das pas­sen­de Hals­band inklu­si­ve Lei­ne für ihren vier­bei­ni­gen Lieb­ling. Wahl­wei­se in Glit­zer, Kro­ko­le­der oder — der arme in Hund — gern auch in zar­tem Pink. Zuge­ge­ben, unse­re Jagd­hun­de sind da weni­ger wäh­le­risch und eine mit Swa­rov­ski-Kris­tal­len besetz­te Lei­ne macht auf der Gesell­schafts­jagd immer einen etwas komi­schen Ein­druck auf ande­re Hun­de­füh­rer und Schüt­zen. Wer trotz­dem Wert auf hoch­wer­ti­ge Hals­un­gen und Lei­nen in stil­si­che­rer Optik für sein Gescherr legt, kommt an den Pro­duk­ten von Das Leder­band nur schwer vor­bei.

Feinstes Leder seit 1849

Das Leder­band ist eine Toch­ter­fir­ma der Wein­hei­mer Leder GmbH, die mitt­ler­wei­le auf eine über 150-jäh­ri­ge Hand­werks­tra­di­ti­on der Ger­be­rei und Leder­her­stel­lung zurück­bli­cken kann. Das Beson­de­re an der Mar­ke, die welt­weit für ihr fei­nes und hoch­wer­ti­ges Leder bekannt ist? Die gesam­te Pro­duk­ti­ons­ket­te liegt in der eige­nen Hand und unter­liegt dabei höchs­ten Qua­li­täts­an­for­de­run­gen. Dazu gehört auch, dass die Kalb­le­der-Roh­wa­re nur aus den alpen­län­di­schen Regio­nen bezo­gen wird, wo die Tie­re in art­ge­rech­ter Hal­tung auf­ge­zo­gen wer­den. Die gute Gesund­heit und Pfle­ge der Tie­re spie­gelt sich dabei auch in der Qua­li­tät des Leders wie­der. Umwelt­schutz und Nach­hal­tig­keit spie­len eine wich­ti­ge Rol­le in der Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie. Die stän­di­ge Kon­trol­le beim Gerb­pro­zess garan­tiert ein schad­stoff­frei­es Leder das qua­li­ta­tiv, ästhe­tisch und gesund­heit­lich den höchs­ten Ansprü­chen gerecht wird. Zudem wer­den bei­spiels­wei­se für das „Bio-Leder“nur Roh­wa­ren aus nach­weis­lich zer­ti­fi­zier­ten Bio-Betrie­ben ver­wen­det, einem “Neben­pro­dukt” der Lebens­mit­tel­in­dus­trie. Natür­li­cher und nach­hal­ti­ger geht es kaum. Gera­de die­ser Gedan­ke soll­te spe­zi­ell bei uns Jägern auf offe­ne Ohren tref­fen!

Die “Graz” Jagdkollektion: Robust und Haltbar

Das Leder­band bie­tet eine Viel­zahl an unter­schied­li­chen Kol­lek­ti­on, mit unter­schied­li­chen Eigen­schaf­ten für die ver­schie­dens­ten Ansprü­che. Dabei ist die Graz-Kol­lek­ti­on spe­zi­ell auf die Ansprü­che von Jägern und ihren treu­en vier­bei­ni­gen Jagd­hel­fern aus­ge­rich­tet. Das hier ver­wen­de­te dicke­re Leder bie­tet eine gute Grif­fig­keit und ist dabei extrem robust und halt­bar. Wer vor­her nie in den Genuss von hoch­wer­ti­gem Leder gekom­men ist, wird den Unter­schied sofort mer­ken und über­rascht sein, wie unglaub­lich weich und anschmieg­sam das Mate­ri­al ist. Auf unnö­ti­ge Näh­te, die sich beim Gang durchs Unter­holz oder die Brom­bee­ren auf­rei­ben könn­ten wur­de ver­zich­tet. So fin­det sich größ­ten­teils nur eine gepräg­te Zier­naht auf den Lei­nen der Kol­lek­ti­on. Außer­dem wur­de peni­bel dar­auf geach­tet, das Metall­tei­le wie die hoch­wer­ti­gen Ösen den Hun­de­hals im Ein­satz mög­lichst nich berüh­ren und gege­be­nen­falls unan­ge­nehm scheu­ern. Als klei­ner Bonus machen die Lei­nen auch Abseits des Reviers einen tol­len Ein­druck. Die pin­ken Glitzer­lei­nen kön­nen also im Schrank blei­ben!

Durchdacht bis ins letzte Detail

Bei der Graz-Kol­lek­ti­on han­delt es sich kei­nes­falls um Pro­duk­te, bei denen sich “Jagd” nur in der Arti­kel­be­schrei­bung wie­der­fin­det. Im Gegen­teil. Hier ist neben 150 Jah­ren Hand­werks­kunst auch viel Fach­wis­sen ein­ge­flos­sen. Die Kol­lek­ti­on besteht aus einer stu­fen­los ver­stell­ba­re Führ­lei­ne mit Hals­ung, einer Umhän­ge­lei­ne mit Jagd- oder Zan­gen­ha­ken, einer Schlepp­lei­ne, sowie einer Kurz­lei­ne mit Hals­ung die sich an den eben­falls erhält­li­chen Jagd­gür­tel mit pas­sen­der Jagd­ta­sche ein­ha­ken lässt. Zusätz­lich sind die Pro­duk­te teil­wei­se in ver­schied­nen Län­gen und Brei­ten erhält­lich. Spe­zi­ell die Umhän­ge­lei­ne bie­tet zahl­rei­che durch­dach­te Details und Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten: Das Ober­teil lässt sich mit­tels Schnal­le auf die gewünsch­te Län­ge brin­gen, dabei ist die­se mit einem brei­ten Leder­stück zusätz­lich unter­legt, sodass die­se beim sprich­wört­li­chen Umhän­gen nicht an der Schul­ter scheu­ert oder unan­ge­nehm drückt, wenn der Hund mal nicht ganz auf Knie­hö­he lau­fen will. Zudem ver­hin­dert der ein­ge­bau­te Wir­bel ein Ver­dre­hen der Lei­ne.

Nach dem glei­chen Prin­zip lässt sich auch die inte­grier­te Hals­ung auf ein­stel­len und natür­lich ist auch hier der Hun­de­hals vor der Schnal­le geschützt. Auch das Unter­teil ist dank Zan­ge und haken varia­bel. Der beson­de­re Clou liegt jedoch bei der klei­nen Leder­schlau­fe die sich am Ober­teil auf und ab schie­ben lässt. Somit lässt sich das stö­ren­de Gebau­mel des umge­häng­ten Ober­teils ange­nehm redu­zie­ren. Die Umhän­ge­lei­ne mit Jagd­ha­ken fällt etwas spar­ta­ni­scher aus. Hier lässt sich die Län­ge des Ober­teils nicht ein­stel­len. Da die Lei­ne, bzw. die inte­grier­te Hals­ung auch eher für das schnel­le Schnal­len des Hun­des kon­zi­piert ist, ist es pra­xis­ori­en­tier­ter auf unnö­ti­ge Fum­me­lei­en zu ver­zich­ten.

Die stu­fen­los ver­stell­ba­re Führ­lei­ne mit inte­grier­ter Hals­ung ist zwar auf das Wesent­lichs­te redu­ziert, hat sich aber in kür­zes­ter Zeit zu unse­rem abso­lu­ten Favo­ri­ten gemau­sert. Hals­ung und Schul­ter­teil sind stu­fen­los ver­stell­bar, d.h das Leder rutsch in der Öse auf die erfor­der­li­che Grö­ße ganz von allein. Die Hals­ung lässt sich wun­der­bar leicht über den Kopf des Hun­des füh­ren und ver­fügt über einen zusätz­li­chen Begren­zer, damit die­se sich auch beim stär­ke­ren zie­hen an der Lei­ne dank Has oder Kanin nicht kom­plett zuzie­hen kann. Auch hier ver­hin­dert kommt ein Wir­bel zum­Ein­satz der ein Ver­dre­hen der Lei­ne.

Die in drei ver­schied­nen Län­gen erhält­li­che Schlepp­lei­ne erin­nert stark an die alten Schweiß­rie­men, die manch einer noch von sei­nem Groß­va­ter ken­nen wird. Ja, es gab sie wirk­lich. Schweiss­rie­men waren nicht immer aus Plas­tik und erin­ner­ten nicht schon immer an die Spaß­ab­tei­lung des Zir­kus Ron­cal­li. Zwar han­delt es sich bei der Lei­ne nicht um einen wasch­ech­ten Schweiß­rie­men, für die Hun­de­aus­bil­dung, die Feld­ar­beit oder auch die Suche nach Kit­zen ist sie per­fekt. Trotz­dem die Feld­lei­ne recht schmal ist, ist sie dank des Mate­ri­als wun­der­bar grif­fig und liegt ange­nehm in der Hand. Die Wäsche­lei­ne hat also end­lich aus­ge­dient…

Leinen für ein ganzes Hundeleben

Wer sich für eine Hals­ung oder eine Lei­ne von Das Leder­band ent­schei­det, erhält ein hoch­wer­ti­ges Pro­dukt in per­fek­ter Qua­li­tät. Man soll­te dabei jedoch auch nicht ver­ges­sen, dass natür­li­che Mate­ria­len wie Leder auch etwas Pfle­ge benö­ti­gen. Beach­tet man aber ein paar Regeln, gera­de im Umgang mit trie­fend nas­sem Leder, das nie­mals an der Hei­zung getrock­net wer­den soll­te und spen­diert den Lei­nen und Hals­un­gen ab und an ein wenig Pfle­ge — die pas­sen­den Pro­duk­te fin­det Ihr eben­falls hier im Shop — hal­ten die Pro­duk­te sicher ein gan­zes Hun­de­le­ben.

2 thoughts on “Das Lederband — Halsungen und Leinen mit Tradition

  1. Guten Tag,
    ich wür­de gern das Leder­band sufen­lo­se ver­stell­bar mit Hals­ung Graz bestel­len.
    Bit­te geben Sie mir durch, wel­che Län­gen mit 1,20/1,40/1,60/1,80 gemeint sind:
    bei der Ring­stel­lung wie abge­bil­det? Oder auf längs­te Län­ge gestellt?

    Dan­ke für Info,
    Grü­ße — Bar­ba­ra Wen­dorff

    1. Guten Mor­gen Frau Wen­dorff,

      die Län­ge bezieht sich auf die Kör­per­grö­ße. Wenn Sie ca. 1.60 groß sind, soll­ten Sie die 1.60 lan­ge Lei­ne neh­men.

      Hor­ri­do
      Das Waid­life-Team

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