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Die­se Frau hat einen Vogel! Also einen ech­ten. Leo­nie Mar­tins (22) gefie­der­ter Freund ist ein Kauz und heißt Liv. Im Mai 2017 ist der Kauz geschlüpft und mit Leo­nie nach Nie­der­bay­ern gezo­gen. Ein unge­wöhn­li­ches Haus­tier, Leo­nie. Wie ist denn Liv zu dir gekom­men?

Leo­nie Mar­tin:

Knapp 600 Kilo­me­ter bin ich Rich­tung Saar­land gefah­ren. Ich hab mir immer gedacht: „Auf dem Hin­weg noch allei­ne, auf dem Rück­weg nach Nie­der­bay­ern wer­de ich mei­ne neue Freun­din im Gepäck haben.“ Mein Weg führ­te mich zu einem Züch­ter, um mir eines von zehn Kauz­kü­ken anzu­schau­en. Als ich aber Vor­ort in die Volie­re schau­te, sind weit und breit nur zwei Küken zu ent­de­cken. Ent­täu­schung macht sich breit. „Die Aus­wahl­mög­lich­kei­ten sind sehr begrenzt.“ den­ke ich. Und stel­le ich mir die Fra­ge, ob ich bei die­sem Ange­bot MEINEN Vogel fin­den wür­de.

Ich hab habe schon genaue Vor­stel­lun­gen: weib­lich soll­te er sein, schön, intel­li­gent. „Naja, was ich zu sehen bekom­me, ist Mei­len weit davon ent­fernt.“ sage ich zu mir selbst.

Aber was ist das? Eins der Küken macht es sich in mei­ner Hand gemüt­lich. Ich wur­de wohl aus­ge­wählt und nicht umge­kehrt! Schnell steht mei­ne Ent­schei­dung fest. DAS ist mein Kauz. Auch der Züch­ter bestärkt mich “Ihr bei­de passt zusam­men“. Also fah­ren wir los Rich­tung Bay­ern, ich und mein neu­er Mit­be­woh­ner.

WAIDLIFE:

Wie war denn der Start für Liv in Nie­der­bay­ern? Wie waren eure ers­ten Wochen?

Leo­nie Mar­tin:

Die­ses klei­ne Feder­knäu­el soll­te sei­ne zukünf­ti­ge Hei­mat so schnell wie mög­lich ken­nen ler­nen. Also pack­te ich Liv in einen Wei­de­korb und nahm ihn mit auf gro­ße Rei­se. In den nächs­ten Tagen und Wochen zeig­te ich ihm sein zu Hau­se und die Umge­bung. Selbst wenn ich mit dem Stadt­bus unter­wegs war, war Liv mit dabei. Die ver­wun­der­ten Bli­cke und das Schmun­zeln des Bus­fah­rers waren unbe­zahl­bar. „Welch ein unge­wöhn­li­cher Fahr­gast!“ Wir erkun­de­ten die Stadt mit all ihren Cafes, Piz­ze­ri­en und Geschäf­ten. Liv war neu­gie­rig und inter­es­siert an der frem­den Umge­bung, benahm sich aber immer vor­bild­lich. Und ich? Ich bin stolz! Wir bei­de ver­stan­den uns von Anfang an ein­fach gut und es ist unkom­pli­zier­ter als gedacht.

WAIDLIFE:

Das scheint wirk­lich als wäre das eine rich­ti­ge Freund­schaft zwi­schen euch. Ihr seid so rich­tig zusam­men­ge­wach­sen, oder?

Leo­nie Mar­tin:

Ja, wir sind jeden Tag etwas mehr zusam­men­ge­wach­sen und irgend­wann wuss­te ich Livs Bli­cke zu deu­ten. Zum Bei­spiel wenn Liv erst mich und dann unse­ren Jagd­hund ansieht. Ich bin mir sicher, sie denkt sich „Der doo­fe Köter. Kön­nen wir den los­wer­den? Der nervt!“ Übrin­ges , der Blick unse­res Jagd­hunds sagt „Was ist denn das für ein blö­der Vogel? Ich bin schon elf Jah­re hier und hab echt kei­nen Bock auf ‘nen neu­en Mit­be­woh­ner“ Dass es zwi­schen Hund und Liv kei­ne gro­ße Lie­be wird, war schnell klar. Aber wenigs­tens tole­rie­ren die bei­den sich.

Mein Kauz ist auch als Gesell­schaf­ter echt gut zu gebrau­chen. Wenn in der FH in Deg­gen­dorf Klau­su­ren anste­hen, leis­tet er mir beim Ler­nen Gesell­schaft. Er sitzt in mei­nem Zim­mer, aus hygie­ni­schen Grün­den auf einem Sta­pel Zei­tun­gen, die nun in den nächs­ten Stun­den zu Kon­fet­ti ver­ar­bei­tet wer­den. Dabei hört man in regel­mä­ßi­gen Abstän­den „ritsch“ und „ratsch“. Mit sehr viel Eifer wer­den die Zei­tun­gen zer­legt. Wenn eini­ge Zeit ver­gan­gen ist, thront Liv auf einem Berg Zei­tungs­schnip­seln und betrach­tet selbst­zu­frie­den ihr Werk. Irgend­wie bringt mich das zur Ruhe.

WAIDLIFE:

Wie war es denn, als du Liv an ein Geschüh gewöhnt hast?

Leo­nie Mar­tin:

Die Zeit ver­ging wie im Flug und ehe wir uns ver­sa­hen war der gro­ße Tag gekom­men. Der Tag an dem Liv ihr Geschüh ange­passt wur­de. Arg­wöh­nisch schau­te sie es sich an, zupf­te und zerr­te dar­an. Ich muss­te echt grin­sen, ihr Blick sag­te „Echt jetzt? DAS muss ich tra­gen?“ Teil­wei­se zupf­te sie so hef­tig dar­an, dass sie sich selbst die Bei­ne unterm Kör­per weg­zog. Bei dem Anblick konn­te ich mir das Lachen nicht ver­knei­fen. Sie zieht und rupft am Geschüh her­um, gerät ins Wan­ken und stürzt von der Sitz­stan­ge ab. Und das nicht nur ein Mal. Wie­der und wie­der ver­sucht Liv das Geschüh los­zu­wer­den, aber irgend­wann hat sie sich dann doch damit abge­fun­den.

WAIDLIFE:

Ist Liv eigent­lich ein männ­li­cher oder weib­li­cher Kauz?

Leo­nie Mar­tin:

Ich woll­te ja immer ein Weib­chen, aber die Fest­stel­lung des Geschlech­tes beim Küken ist schwie­rig bis unmög­lich, da es kei­ne spe­zi­fi­schen, äuße­ren Merk­ma­le gibt. Hin­wei­se geben ledig­lich Grö­ße und Gewicht. Spä­ter, ein gutes hal­bes Jahr nach­dem Liv geschlüpft ist und sechs Mona­ten in denen Liv und ich unzer­trenn­lich gewor­den sind, woll­te ich es dann doch wis­sen. Ich habe Bücher gewälzt und Arti­kel gele­sen, Livs Ver­hal­ten deu­tet eher auf ein Männ­chen hin. Zum Bei­spiel war Liv seit frü­hes­ter Jugend äußerst spar­sam mit der Kör­per­hy­gie­ne. Wenn geba­det wur­de, dann nur in wohl­tem­pe­rier­tem Was­ser. Baden wird ja oft über­be­wer­tet, aber wenn er nach fünf Tagen ohne Was­ser­kon­takt streng roch, gibt es kein zurück. Mit Engels­zun­gen rede ich auf ihn ein und es kos­tet viel Über­re­dungs­kunst und ange­neh­me Was­ser­tem­pe­ra­tu­ren, damit Baden auf dem Tages­plan stand. Aber natür­lich sind alle Anzei­chen nur Indi­zi­en, bei der Geschlechts­be­stim­mung kann ledig­lich ein Gen­test hel­fen. Gedacht, getan. „Ein Gen­test bei einem Kauz – dass ich das mal machen wür­de… “ schmun­zel­te ich in mich hin­ein. Und als dann das Ergeb­nis kam, war ich platt. Liv ist also wirk­lich ein Männ­chen. Ich hab aus dem Namen kur­zer Hand Livi­us gemacht, und gut ist.

WAIDLIFE:

Und wie machst du das mit dem Fut­ter bei Liv?

Leo­nie Mar­tin:

Käu­ze atzen unter ande­rem Küken. Eine tief­ge­kühl­te Monats­ra­ti­on schleppt der Post­bo­te nun alle vier Wochen zu unse­rer Haus­tür. Dabei ist ihm wahr­schein­lich nicht klar, was er immer aus­lie­fert. Sieht aus wie ein Stie­fel­kar­ton, aber zehn­mal so schwer. Wenn Liv sehr hung­rig ist, schafft er bis zu sechs Küken. Bevor­zugt Schen­kel, also das „Filet­stück“. Es war müh­se­lig ihm bei­zu­brin­gen, dass ein Küken nicht nur aus Schen­keln besteht…

Der Kropf ist nach einem aus­ge­dehn­ten Abend­essen so voll und schwer, dass die Balan­ce ab und zu dar­un­ter lei­det und Liv sein Kör­per­ge­wicht nach hin­ten ver­la­gern muss, um nicht vor­ne von der Sitz­stan­ge zu plump­sen!

Mein Kauz bekommt natür­lich auch mal eine Beloh­nung. Für gutes Beneh­men, Geleh­rig­keit, intel­li­gen­tes Han­deln. Dann gibt es ein Hir­se­stäb­chen. Die Beschaf­fung der­sel­ben — in nicht haus­halts­üb­li­chen Men­gen — wirft bei den Ver­käu­fern des Dro­ge­rie­mark­tes aber offen­sicht­lich diver­se Fra­gen auf. „Was tut man mit so viel Hir­se? Isst die Kun­din das etwa selbst? Viel­leicht gekocht, gebra­ten oder frit­tiert?“ steht wie in Leucht­buch­sta­ben auf sei­ner Stirn geschrie­ben. Und ich, muss jedes Mal Lachen.

WAIDLIFE:

Was ist dei­ne Lieb­lings­ge­schich­te, die du zusam­men mit Liv erlebt hast?

Leo­nie Mar­tin:

Liv durf­te schon als Model für einen Trach­ten­mo­den­her­stel­ler arbei­ten. Also habe ich ihn vor­her natür­lich schick gemacht und dann sind wir ans Foto­set. Das mensch­li­che männ­li­che Model war schon da und sicht­lich irri­tiert von Liv. Beim Shoo­ting stand ihm dann die Todes­angst ins Gesicht geschrie­ben. Die Bil­der waren echt har­te Arbeit, weil er, immer wenn Liz auf ihn zuflog, gezuckt hat­te. Es ist aber auch eine impo­san­te Erschei­nung wenn denn ein Kauz mit aus­ge­brei­te­ten Schwin­gen auf einen zukommt.

Ich hof­fe, dass Liv und ich noch vie­le Aben­teu­er zusam­men erle­ben dür­fen.

Dafür bleibt auch noch viel Zeit, denn Liv ist ein Hybrid, also eine Mischung aus Bart- und Malai­en­kauz. Mit einer Lebens­er­war­tung irgend­wo zwi­schen 30 und 60 Jah­ren.

Da ich selbst erst 22 Jah­re alt bin, ste­hen unse­re Chan­cen gut, gemein­sam alt zu wer­den.

Dan­ke Leo­ni für die Ein­bli­cke in dein Leben mit dem Kauz Liv. Wir wün­schen euch natür­lich vie­le gemein­sa­me Jah­re mit tol­len Erleb­nis­sen. Und freu­en uns wenn wir mal wie­der hören wie’s bei euch wei­ter geht.

 

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Die Jagd schenkt unver­gess­li­che Momen­te. Ein­zig­ar­ti­ge Erleb­nis­se, an die man sich ger­ne zurück­er­in­nert. Die­se beson­de­ren Andenken hält Schmuck­de­si­gne­rin Isa­bel Koch in ihrem ein­zig­ar­ti­gen Krea­tio­nen fest und schafft damit wun­der­schö­ne, wil­de Uni­ka­te – die Natur­ju­we­len der wil­den Kai­se­rin.

Das von der Natur, Jagd­lei­den­schaft und Tra­di­ti­on inspi­rier­te Schmuck­la­bel „Die wil­de Kai­se­rin“ zeigt, dass Acces­soires aus natür­li­chen Mate­ria­li­en wie Reh­ge­hörn, Hirsch­horn und ande­ren Jagd­tro­phä­en durch­aus all­tags­taug­lich sind.

It‘s not only jewel­lery, it‘s a state­ment. A state­ment for hunting,treating natu­re with respect and loving bee­ing out­side.”

— Die wil­de Kai­se­rin -

Raf­fi­nier­tes Zusam­men­spiel – Natu­re meets Gla­mour

Das raf­fi­nier­te Spiel aus Kon­tras­ten macht die Stü­cke der wil­den Kai­se­rin außer­ge­wöhn­lich. Hirsch­horn­schei­ben tref­fen auf schim­mern­de Glas­top­fen­per­len, sam­ti­ger Nerz auf unbe­han­del­tes Reh­ge­hörn und glit­zern­de Swa­rov­ski-Kris­tal­le auf mar­kan­te Horn­spit­zen – die Kom­bi­na­ti­on aus gla­mou­rö­sem Luxus und unbe­han­del­ten Natur­ma­te­ria­li­en machen den unwi­der­steh­li­chen Charme der von Hand gefer­tig­ten Pre­zio­sen aus. Das Ergeb­nis sind ori­gi­nel­le und zeit­lo­se Anhän­ger, Col­liers, Arm­bän­der und Ohr­rin­ge. Wie in der Natur gleicht kein Horn­stück dem ande­ren, kein Jagd­er­leb­nis dem ande­ren, die Natur ist facet­ten­reich und so ist es auch der Schmuck der wil­den Kai­se­rin –  jedes Stück ist ein Uni­kat.

Fashion trifft jagd­li­chen Life­style

Die indi­vi­du­el­len Schmuck-Krea­tio­nen pas­sen nicht nur zum tra­di­tio­nel­len, jagd­li­chen Gewand, son­dern ver­lei­hen auch lege­ren Looks und urba­nen Out­fits das gewis­se Etwas. Auf Wunsch wer­den im eige­nen Ate­lier auch  eige­ne Jagd­tro­phä­en ver­edelt. Die lie­be­voll gefer­tig­ten Model­le der wil­den Kai­se­rin ste­hen für den natür­li­chen Kreis­lauf, als Sym­bol für die Ver­bun­den­heit zur Natur und zur Jagd und für die Momen­te,  die wir dort erle­ben und in die­ser ver­edel­ten Form immer bei uns tra­gen kön­nen.

Ein Leben für die Jagd

Tro­phä­en­schmuck­de­si­gne­rin Isa­bel Koch, sess­haft im All­gäu,  ist selbst lei­den­schaft­li­che Jäge­rin und hat den respekt­vol­len und nach­hal­ti­gen Umgang mit der Natur und ihren Res­sour­cen über vie­le Gene­ra­tio­nen schon als Kind von ihrer Fami­lie über­lie­fert bekom­men.

Gera­de in einer Zeit der Digi­ta­li­sie­rung erin­nern wir uns an unse­re Wur­zeln und schöp­fen unse­re Kraft aus der Natur.“ so Isa­bel Koch. „Back to the Roots“ und „Groun­ding“ ist der Trend, der die Sehn­sucht der Men­schen nach Ent­schleu­ni­gung und Rück­be­sin­nung auf die Natur aus­drückt. „Wir Jäger reden nicht nur dar­über, wir erle­ben es. Um die­ses Gefühl ein Stück weit in den All­tag mit­neh­men zu kön­nen, das Erleb­te bei sich tra­gen zu kön­nen ent­wer­fe ich Krea­tio­nen mit Hin­ter­grund, die nicht nur ein­fach „ein Schmuck“ sind son­dern das Lebens­ge­fühl beson­de­rer Jagd­mo­men­te wider­spie­geln.

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